Schweizer Verkehrssignale entsprechen internationalem Standard
Bern, 06.05.2026 — Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 06. Mai 2026 der Revision von drei internationalen Abkommen zum Strassenverkehr zugestimmt. Ziel dieser Abkommen ist die weltweite Harmonisierung der Strassenverkehrszeichen. Die Signale der Schweiz müssen nicht angepasst werden, sie erfüllen bereits heute die internationalen Vorgaben.
Das Wiener Übereinkommen über Strassenverkehrszeichen standardisiert die Verkehrssignale international. Zwei Europäische Zusatzübereinkommen tragen dazu bei, Strassenverkehrszeichen auf europäischer Ebene weiter zu vereinheitlichen. Mit der Revision dieser insgesamt drei Übereinkommen werden die Strassenverkehrszeichen besser lesbar und international verständlicher.
Die Signale und Markierungen in der Schweiz müssen aufgrund dieser Revision nicht angepasst werden. Sie sind schon heute im Einklang mit den Übereinkommen und erfüllen, mit wenigen landestypischen Ausnahmen, die internationalen Kriterien.
Diese Ausnahmen betreffen nur wenige schweizspezifische Signale und Markierungen, wie etwa das dreiteilige Fahrverbotssignal für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder und das Signal «Abbiegen nach rechts verboten». Sie sind für in- und ausländische Verkehrsteilnehmende gut verständlich, weil sie nur gering von den internationalen Standards abweichen. Sie müssen daher nicht an die internationalen Anforderungen angepasst werden.
Der Bundesrat stimmt den Anpassungen der drei Übereinkommen zur Förderung einer weltweit harmonisierten Signalisation zu.